Brüchiger Grund

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Ich höre im Moment, in Zeiten von Corona bzw. COVID-19, viel von Unsicherheitsgefühlen – Menschen um mich herum oder Medien berichten davon.
Die ersten Tage war ich auch noch aufgeregt. Doch das verflog schnell, als sich mein, Anfang März, angeschlagenes Immunsystem erholte.

Was bleibt?

Dieses Bild ist vor einigen Tagen auf einem Spaziergang entstanden. Es ist für mich ein Symbol für meine Vergangenheit – und manchmal auch noch für die Gegenwart.

Ich stand die meiste Zeit meines Lebens auf brüchigem Grund.
Und alles was mir bleibt, ist die Konzentration auf etwas für mich Positives – auf meine Ziele und Ressourcen.
Der brüchige Grund ist mir immer weniger bewusst, wenn ich in mir Zuversicht und Selbstliebe erschaffe.
Denn nur ich kann mein fester Boden sein.

Ich kann also gut nachempfinden was viele Menschen gerade fühlen und denken.
Angst empfinde ich im Moment in Bezug auf eine mögliche Erkrankung meines Kindes, oder was wäre, wenn dieses mich verlieren würde? Aber schnell ziehen diese Gedanken vorbei wie eine Wolke, die mit dem Wind davongleitet.

All diese Gedanken sind nicht neu für mich. Fast verwundert blickt mein inneres Kind nach draußen. Ängste rund um Existenz und Tod waren wohl viel zu lange meine Begleiter.

Daher kommen mir meine Erfahrungen in dieser Zeit wohl zu gute.

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