Die Anrufe meines Großvaters

Alle paar Monate bekommt Nicole einen Anruf, der immer wieder schön und gleichzeitig verstörend ist, der retraumatisierend wirkt und tiefe Wunden aufreißt. Wenn nur die Liebe nicht so groß wäre…

Traumadurchtränkter Tag

Nicole über einen dieser Tage – an denen ein Leben mit Trauma alles überschattet. An denen alles triggert und die inneren Schmerzen einfach nicht loslassen wollen.

Muttertag

Ein Plädoyer zum Muttertag, Vatertag oder was auch immer. Warum es für manche Menschen an diesen Tagen nichts zu feiern gibt und was wir als Eltern(teile) tun können, erläutert Nicole in diesem Artikel.

Ein Traum von Familie

Nicole schreibt über die Auswirkungen eines Traumes von einem glücksseeligen Familienleben und dem harten Ankommen in der Realität und dem Sich-Sehnen – als familienverwaiste Mutter eines Kindes.

Bewältigungsstrategien

Etwas zu den Arten von Bewältigungsstrategien & was sie destruktiv für unsere Gesundheit werden lässt. Nicole über ihre Erfahrungen zum Nicht-Fühlen-Wollen & den Auswirkungen sowie Möglichkeiten der Emotionsregulation.

Fehlendes Identitätsgefühl

Im Moment ist wieder eine Zeit angebrochen, in der ich viel Hinterfrage – meine Gewohnheiten, meine Interessen, mein Sein… Jeder Mensch wird es wohl kennen, da macht man es sich gemütlich in seinem Leben, kann etwas Beständigkeit und Routine aufbauen – und dann kommt etwas Neues, das alles wieder auf den Kopf stellt. Da ist ein Mensch in mein Leben hineingefallen, unerwartet und plötzlich und unsere Gespräche stellen immer Mal wieder in mir alles auf den Kopf – aber auf eine gute Art und Weise… Eines dieser Gespräche drehte sich um Identitätserleben und komplexe Traumatisierung in der Kindheit…

#EMDR: Die Schmetterlinge

Ich hatte in den ersten Pendelphasen große Schwierigkeiten mich in die Situation hineinzufinden – ich spürte mich, meinen Körper nicht. In und an meinem Körper ziepte und zwickte es. Die Anspannung war so groß, dass ich bereits am Anfang zuckte.

Von der Situation an den Mülltonnen wurde ich immer wieder zurück gerissen und sah mich auf der Bank sitzen, auf der ich tags zuvor weinend und depersonalisierend nach der Fielmann-Situation saß.

Tod des Täters

Nicole über ihren Umgang mit dem Tod des Menschen, der u.a. für die Traumatisierungen in ihrer Kindheit und Jugend verantwortlich war. Etwas von Trauer, Wut und Liebe, über buddhistische Weltanschauung, Anspannung und Stress, aber auch ein bisschen verzeihen.

#EMDR: Der Abfall

Immer wieder versuchte ich eine innere Verbindung aufzubauen, in eine Visualisierung der Situation zu kommen. Doch, als wenn mir mein Inneres den Zugang versperren wollte, rissen die Bilder immer wieder ab und meine Gefühle waren von Taubheit bestimmt. Das körperliche Unbehagen, Ziehen und Zucken, nahm dabei jedoch stetig zu.

Freundschaften & Verletzungen

In diesem Jahr habe ich Freundschaften beendet. Nicht Hals über Kopf – oder aus einer Laune heraus. Nein, wohl überlegt und auch schweren Herzens. Ich brauche lange bis ich eine enge Freundschaft aufgebaut habe und lege eigentlich auch viel Wert darauf diese zu behalten. Sie sind für mich ein großes Stück meines sozialen Kuchens – sogar sowas wie Familie.

#EMDR: Die Schattenmonster

Ich sitze im Hörsaal innerhalb der Weiterbildung auf meinem Stuhl. Als ich die Verbindung zu mir innerlich aufbaue, sehe ich mich als kleines Mädchen links neben mir unter dem Stuhl sitzen. Ich bin erwachsen und schaue zu mir, dem kleinen Kind.

Die Ampel: Dynamik in Corona-Zeiten & zu jeder Zeit

Diese Zeit, die Corona-Zeit ist so viel mehr als eine Virus-Epidemie. Sie zeigt die Menschen wie sie sind – verletzlich, ängstlich. In akuten Situationen, in denen Menschen viel mehr affektiv reagieren, als wohl überlegt und durchdacht, da zeigen sich tief verwurzelte Prägungen…

#EMDR: Der Weg

Ich konzentrierte mich wieder auf das Bild in meinem Inneren und brauchte ein paar Pendelphasen, bis ich mit mir und der Situation voll in Kontakt war, bis ich mich an der Haustür sah, mich dort spürte und die Situation fühlte. Ich machte die Haustür auf und stand im Eingangsbereich meines Wohnhauses.

#EMDR: Die Schlucht – Umgang mit Scham in der Therapie

Für eine erfolgreiche Therapie muss neben der Bereitschaft auch wirklich hinsehen zu wollen, was da so in einem abging und abgeht, auch die vorhandene und zum Teil überwältigende Scham auf der Gefühlsebene überwunden werden.

#EMDR: Der Brunnen

Also versuchte ich dies, indem ich mir ein Bild vorstellte, in dem sich mein Inneres weit öffnet und entspannt hineingleiten lässt. Ich öffnete ganz viel Raum. Mich überkamen Gefühle, die schwer zu beschreiben sind, voller Trauer und Dunkelheit. Mein Bauchraum füllte sich damit.

Das Gefühl nicht Dasein zu dürfen

In den letzten Monaten kommen immer wieder vermehrt Gefühle hoch, die sich in folgende Gedanken formieren: Du darfst DAS und DICH nicht zeigen. Du solltest dich dafür schämen DAS über dich und andere zu sagen / schreiben. Wie konnte ich DAS nur sagen / schreiben. Ich BIN ein furchtbarer Mensch.

#EMDR: Wer Wie Was?

Ich finde einen direkten Einblick in die Geschehnisse und Verläufe ganz interessant, weil ich, als ich mich darüber informierte, nur sehr allgemeine Beschreibungen finden konnte. Tatsächliche persönliche Erfahrungen und die Möglichkeiten, der sich abspielenden Gedanken, Gefühle usw. blieben mir vollkommen unklar, dabei war ich sehr neugierig.

Aktion: Solidarisch durch die Corona-Zeit

Macht mit bei der Aktion: Solidarisch durch die Corona-Zeit * öffentlichen Vorurteilen vorbeugen und entgegentreten * Sensibilisierung und Aufklärung zu den Lebensbedingungen von Menschen mit psychischen Einschränkungen, Erkrankungen und Behinderungen