Projekt Traumaleben

Projekt
TRAUMALEBEN

Dieses Projekt wurde im März 2020 ins Leben gerufen. Es entwickelt sich ständig weiter, wächst mit den Autor*innen und Ambitionen der Teilnehmenden. Wenn sich genug Menschen finden, die sich in diesem Projekt wiederfinden, kann dieses mit den Ideen jeder einzelnen Person weiter wachsen, vllt. sogar zu einem Verein. Aus diesem Grund gibt es z.B. viele verschiedene Medienformate, so dass jede teilnehmende Person sich mit dem individuell bevorzugten Medium ausdrücken kann, z.B. durch schreiben, fotografieren oder sprachlichen Ausdruck.

Die Autor*innen ermöglichen in diesem Gemeinschaftsblog Einblicke in ihre Gefühls- und Bedürfniswelt sowie Erfahrungen aus Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Sie teilen ihren Alltag sowie Gedanken rund um Schmerz, Hoffnung, Einschränkungen und weiteren Geschehnissen, die anderen Menschen vielleicht nur schwer über die Lippen kommen.

Traumaerfahrene erlernen Inhalte der Traumathematik nicht theoretisch, in Ausbildung oder Studium, sie ERLEB(T)EN Trauma, leben mit ihnen, meist seit einer langen Zeit. So können sie oftmals auf kognitiver, als auch auf emotionaler Ebene die Schmerzen, das Leid und die Ohnmacht aus eigener Erfahrung nachvollziehen, nachfühlen und verstehen.

Wir sehen Trauma-Erfahrene als Ressource für Informationen rund um das Thema, als Informationsquelle für gesellschaftliche und soziale Defizite, für wirkungsvolle und weniger wirkungsvolle Therapieansätze, als Brückenbauer*innen zwischen Ursachen von Entwicklungstrauma und Professionellen, Institutionen u.a. gesellschaftlichen Einrichtungen.
Da Betroffene unmittelbar und mittelbar an Missständen unserer Gesellschaft erkranken, wie z.B. gewaltvollen Beziehungen in Familien, Freundschaften oder Partnerschaften, Armut, Mobbing, Repressionen im Schulsystem oder Zuständen unseres Arbeitsmarktes, sind sie hervorragende Informationsquellen und können zur Aufklärung, Minimierung oder Auflösung der Defizite beitragen.

In diesem Sinne sehen wir dieses Projekt als Wissens- und Informationsspeicher. Es umfasst theoretisches Wissen, genauso wie Zeugnisse unterschiedlichster Erfahrungen.

Bei unserer Arbeit ist uns Authentizität und Kongruenz (hier: größtmögliche Übereinstimmung von Gefühlen und Gedanken mit gezeigtem Verhalten / Beiträgen) sehr wichtig, denn unser Ziel ist die Herstellung einer Öffentlichkeit für Betroffene. Diese hüllen sich im Alltag aus Scham oft in Schweigen, werden mit ihren Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen, aber auch Fähigkeiten, nicht gesehen oder denunziert. Dadurch entsteht für sie ein enormer Anpassungsdruck. Selbst mit Bekanntgabe der Einschränkungen, z.B. bei Freunden oder Arbeitgeber*innen, bestehen oftmals immer noch Unverständnis, Berührungsängte mit dem Thema bis hin zu Voreingenommenheit und Ablehnung.

Neben dem eigentlichen Entwicklungstrauma und den zugehörigen Traumafolgestörungen mit unterschiedlichsten Symptomen kommt so ein gesellschaftlich produziertes Problemfeld für Betroffene dazu.

Grundlegende Hilfsmaßnahmen sind gesamtgesellschaftliche Sensibilisierung und Aufklärung zu dem Thema Entwicklungstrauma / komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS), d.h. zu Ursachen, Folgen, Stabilisierungs-, Heilungs- sowie Inklusionsmöglichkeiten.

Der Gemeinschaftsblog TRAUMALEBEN möchte in diesem Sinne Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit leisten, so dass sich eine grundlegende gesellschaftliche Reichweite, Anerkennung sowie Verständnis zu Ursachen, Folgen und Hilfsmöglichkeiten, aber auch zu besonderen Fähigkeiten der Betroffenen entwickeln können.


Projekt zur gesellschaftlichen Anerkennung von Entwicklungstrauma

Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (Komplexe PTBS)


mit Hilfe von Beiträgen


in unterschiedlichsten Medienformaten


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