Projekt Traumaleben

Projekt
TRAUMALEBEN

Der Gemeinschaftsblog TRAUMALEBEN möchte Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit zu Lebensweisen mit psychischen Einschränkungen und Behinderungen mit komplexen Traumatisierungen aus Kindheit, Jugend und Erwachsenenzeit und den daraus erwachsenen Traumafolgestörungen, wie z.B. Anpassungs- und Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Süchten oder Zwängen leisten. So soll sich eine grundlegende gesellschaftliche Reichweite, Anerkennung sowie Verständnis zu Ursachen, Folgen und Hilfsmöglichkeiten, aber auch zu besonderen Fähigkeiten der Betroffenen entwickeln.

Die Autor*innen von TRAUMALEBEN ermöglichen in diesem Gemeinschaftsblog Einblicke in ihre Gefühls- und Bedürfniswelt sowie Erfahrungen aus Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Sie teilen ihren Alltag sowie Gedanken rund um Schmerz, Hoffnung, Einschränkungen und weiteren Geschehnissen, die anderen Menschen vielleicht nur schwer über die Lippen kommen.

Traumaerfahrene erlernen Inhalte der Traumathematik nicht theoretisch, in Ausbildung oder Studium, sie ERLEB(T)EN Trauma, leben mit ihnen, meist seit einer langen Zeit. So können sie oftmals auf kognitiver, als auch auf emotionaler Ebene die Schmerzen, das Leid und die Ohnmacht aus eigener Erfahrung nachvollziehen, nachfühlen und verstehen.

Wir sehen Trauma-Erfahrene als Ressource für Informationen rund um das Thema, als Informationsquelle für gesellschaftliche und soziale Defizite, für wirkungsvolle und weniger wirkungsvolle Therapieansätze, als Brückenbauer*innen zwischen Ursachen von Entwicklungstrauma und Professionellen, Institutionen u.a. gesellschaftlichen Einrichtungen.
Da Betroffene unmittelbar und mittelbar an Missständen unserer Gesellschaft erkranken, also durch frühere sowie vorherrschende Strukturen und sozialisierte Normen, Werte und damit auch an sozialen Umgangsweisen – wie z.B. gewaltvolle Beziehungen in Familien, Freundschaften oder Partnerschaften, durch ein armutsförderndes Bildungssystem mit der Aufrechterhaltung von generationsübertragenen Privilegien, Mobbing in sozialen Gruppen, soziale und institutionelle Ausgrenzung von Randgruppen, Repressionen im Schulsystem, Strukturen und Zustände unseres Arbeitsmarktes mit Auswirkungen auf den Familienhabitus oder durch nicht genügend sichtbare oder vorhandene Hilfesysteme für Betroffene jeden Alters – sind sie hervorragende Informationsquellen und können zur Aufklärung, Minimierung oder Auflösung der Defizite beitragen. In diesem Sinne sehen wir dieses Projekt als Wissens- und Informationsspeicher. Es umfasst theoretisches Wissen, genauso wie Zeugnisse unterschiedlichster Erfahrungen.

Bei unserer Arbeit ist uns Authentizität und Kongruenz (hier: größtmögliche Übereinstimmung von Gefühlen und Gedanken mit gezeigtem Verhalten / Beiträgen) sehr wichtig, denn unser Ziel ist die Herstellung einer Öffentlichkeit für Betroffene. Diese hüllen sich im Alltag aus Scham oft in Schweigen, werden mit ihren Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen, aber auch Fähigkeiten, nicht gesehen oder denunziert. Dadurch entsteht für sie ein enormer Anpassungsdruck. Selbst mit Bekanntgabe der Einschränkungen, z.B. bei Freunden oder Arbeitgeber*innen, bestehen oftmals immer noch Unverständnis, Berührungsängste mit dem Thema bis hin zu Voreingenommenheit und Ablehnung.

Neben dem eigentlichen Entwicklungstrauma und den zugehörigen Traumafolgestörungen mit unterschiedlichsten Symptomen kommt so ein gesellschaftlich produziertes Problemfeld für Betroffene hinzu.

Zu den grundlegenden und langfristig wirksamen Hilfsmaßnahmen gehört eine gesamtgesellschaftliche Sensibilisierung und Aufklärung zu den Themen Entwicklungstrauma / komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) und Traumafolgestörungen, d.h. zu Ursachen, Folgen, Stabilisierungs-, Heilungs- sowie Inklusionsmöglichkeiten.

Dieses Projekt wurde im März 2020 ins Leben gerufen. Es entwickelt sich ständig weiter, wächst mit den Autor*innen und Ambitionen der Teilnehmenden und passt sich Ihren Bedürfnissen an. Aus diesem Grund gibt es viele verschiedene Medienformate, so dass sich jede teilnehmende Person mit dem individuell bevorzugtem Medium ausdrücken kann, z.B. durch Schreiben (Artikelbeiträge), Fotografieren, Filmen (Foto- und Videobeiträge) oder sprachlichen Ausdruck (Podcastbeiträge). Die Strukturen gestalten sich so dynamisch auf einer inhaltlichen und auch auf einer zeitlichen Ebene. In diesem Sinne entwickeln sich hier inklusive Strukturen für Menschen mit psychischen Einschränkungen und Behinderungen.

Wenn sich genug Menschen finden, die sich in diesem Projekt wiederfinden, kann dieses mit den Ideen jeder einzelnen Person weiter wachsen, vllt. sogar zu einem Verein. Mit einem Verein können Projekte von Personen unterstützt werden, die das Thema „komplexe posttraumatische Belastungsstörungen und Traumafolgen“ behandeln – sowohl finanziell als auch öffentlichkeitswirksam. In diesem Sinne können Theaterstücke oder andere Gruppen mit künstlerischem Ausdruck, Veröffentlichungen und andere Ideen gefördert werden.


Projekt zur gesellschaftlichen Anerkennung
von Entwicklungstrauma

komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (komplexe PTBS)


in unterschiedlichsten Medienformaten

TRAUMALEBEN
Artikel

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Fotos & Videos

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Podcasts

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(kommt bald)

und verschiedenen Social Media Kanälen

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Support kann durch verschiedenste Formen erfolgen und ist sehr stark davon abhängig, was für Ressourcen ein Mensch zur Verfügung hat – dabei ist jede Form von Unterstützung sehr wichtig! Manche Menschen haben Muße und Zeit zur Erschaffung von Beiträgen, manche Interesse für Organisatorisches, andere für ein soziales Miteinander, wieder andere können gutes Feedback geben und manche Menschen haben die Möglichkeit Geld zu spenden für dieses Projekt. Dabei ist uns jede Form der Unterstützung gleich willkommen und wir freuen uns über Deinen Support!

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SUPPORT

Aktionaler Support

Du kannst Dich aktiv mit dem Thema Entwicklungstrauma bzw. komplexe PTBS und Traumafolgestörungen auseinandersetzen und dieses Projekt über verschiedene Aktionen unterstützen.

Des Weiteren hast Du die Möglichkeit eigene Aktionen rund um diese Thematik zu planen und mit unserer Hilfe umzusetzen.

Außerdem suchen wir Hilfe bei der Organisation des Projektes, dazu gehört die Betreuung der Website, der Social-Media-Kanäle, der Gast-Autor*innen und des Contents (Inhalt, Rechtschreibung, Grammatik).


Wenn Du Lust auf Organisatorisches oder Aktionen hast – schreib uns!

Sozialer Support

Hier hast Du die Möglichkeit uns durch Dein soziales Engagement zu unterstützen. Tritt einer sozialen Gruppe bei und tausche Dich darin mit anderen aus oder gründe eine eigene Gruppe. Auch das Teilen dieses Projektes, unserer Beiträge und der Ideen rund um TRAUMALEBEN helfen bei der Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit.

Nimm an unseren Selbsthilfegruppen Teil oder gründe über das Projekt TRAUMALEBEN eine eigene digitale Selbsthilfegruppe. Wir unterstützen Dich dabei!

Besuche uns auf den Social-Media-Kanälen und teile unsere Beiträge und das Projekt mit Deinen Freunden, Deinen Kollegen oder anderen.


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