#Trau(Ma)ma: kPTBS & Mutter sein

Patricia über ihre kPTBS & ihr Mamadasein. Über Schmerz, Scham, Schuld, ein Schreibaby & innere Zerrissenheit sowie den Wunsch nach Podcasts & Büchern über, von & mit traumatisierten Eltern.

Bewältigungsstrategien

Etwas zu den Arten von Bewältigungsstrategien & was sie destruktiv für unsere Gesundheit werden lässt. Nicole über ihre Erfahrungen zum Nicht-Fühlen-Wollen & den Auswirkungen sowie Möglichkeiten der Emotionsregulation.

Fehlendes Identitätsgefühl

Im Moment ist wieder eine Zeit angebrochen, in der ich viel Hinterfrage – meine Gewohnheiten, meine Interessen, mein Sein… Jeder Mensch wird es wohl kennen, da macht man es sich gemütlich in seinem Leben, kann etwas Beständigkeit und Routine aufbauen – und dann kommt etwas Neues, das alles wieder auf den Kopf stellt. Da ist ein Mensch in mein Leben hineingefallen, unerwartet und plötzlich und unsere Gespräche stellen immer Mal wieder in mir alles auf den Kopf – aber auf eine gute Art und Weise… Eines dieser Gespräche drehte sich um Identitätserleben und komplexe Traumatisierung in der Kindheit…

Freundschaften & Verletzungen

In diesem Jahr habe ich Freundschaften beendet. Nicht Hals über Kopf – oder aus einer Laune heraus. Nein, wohl überlegt und auch schweren Herzens. Ich brauche lange bis ich eine enge Freundschaft aufgebaut habe und lege eigentlich auch viel Wert darauf diese zu behalten. Sie sind für mich ein großes Stück meines sozialen Kuchens – sogar sowas wie Familie.

#EMDR: Wer Wie Was?

Ich finde einen direkten Einblick in die Geschehnisse und Verläufe ganz interessant, weil ich, als ich mich darüber informierte, nur sehr allgemeine Beschreibungen finden konnte. Tatsächliche persönliche Erfahrungen und die Möglichkeiten, der sich abspielenden Gedanken, Gefühle usw. blieben mir vollkommen unklar, dabei war ich sehr neugierig.

Die Alltäglichkeit der Übergriffigkeit

Einige von euch haben vllt. schon mitbekommen, dass mir das Thema „gewalt- und diskriminierungsarme Umgangsweisen“ sehr am Herzen liegt, nicht nur privat, sondern auch beruflich.

Das Gefühl, zu viel zu sein

Durch das Gefühl anderen zu viel zu sein, überschreite ich viel zu oft meine Grenzen. Um das Gefühl irgendwie zu kompensiere versuche ich immer so einfach wie möglich zu sein, besonders unkompliziert, sinnvoll, nützlich, lieb, unaufwändig, verständnisvoll, eben nicht anzuecken oder negativ aufzufallen und ich schlucke meine „schwierigen“ Gefühle so lange wie möglich hinunter.