Gastautor*innen

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TRAUMALEBEN Gastautor*innen

Karin


E-Mail: kasarizo@yahoo.com

Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung und Traumafolgestörungen aufgrund eines Bindungstrauma sowie psychischem und physischem (außerfamiliären) Missbrauch.
Dissoziative Störung (Depersonalisations- und Derealisationssyndrom) / Rezidivierende depressive Störung / phasenweise atypische Bulimie und selbstverletzendes Verhalten / weitere Verdachtsdiagnosen über die Jahre waren eine Borderline-Persönlichkeitsstörung und Bipolar-II-Störung

Ich bin 1976 in der Zentralschweiz (CH) geboren. Mit 20 Jahren habe ich mit Therapie begonnen, noch bevor die erste klinische Diagnose vorlag (allerdings waren zu diesem Zeitpunkt schon einige Symptome über mehrere Jahre hinweg spürbar), weil ich nicht mehr ausgehalten habe, was ich in mir herum trug und was über all die Jahre zu Hause vorgefallen ist. Kurz darauf war ich am Anfang einer Essstörung, dann folgte die erste depressive Episode. Nach eineinhalb Jahren Therapie und Psychopharmaka dachte ich, jetzt ist gut. Ich begann zu arbeiten und habe all die Symptome, die wieder auftraten ignoriert, obwohl ich teilweise kaum noch stehen konnte. Mit 30 folgte der erste Klinikaufenthalt. Die darauffolgenden Jahre war ich praktisch jährlich in der Klinik wegen Depressionen. Mit Mitte 30 wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass womöglich Traumata der Grund sind, warum sich mein Zustand nicht verbessern wollte. 2019, nach bald 20 Jahren Psychotherapie, begann ich dann mit einer spezifischen stationären Traumatherapie, d.h. ich gehe alle paar Monate für ein paar Wochen in die Ostschweiz, um mit dieser Therapie, neben der ambulanten Therapie, weiterzumachen. Was mir gut tut: Spaziergänge in der Natur, Spiritualität, Musik, ein gutes Buch…

Ich möchte darüber berichten was es heißt, mit Traumafolgestörungen leben zu müssen, wie es ist, wenn kleinste Dinge im Alltag kaum bewältigbar sind, wie es ist sich durch das Bindungstrauma verursacht völlig behindert zu fühlen in sozialen Kontakten und dass bei Traumafolgestörungen der ganze Mensch (Psyche, Körper und Kognition) beeinträchtigt ist.
Gerne möchte ich aber auch davon erzählen, was mir Kraft und Antrieb gibt immer wieder weiterzumachen und dass es sich lohnt, weiterzumachen.
Nach 40 Jahren des Schweigens was mit mir ist und bei uns zu Hause war, möchte ich beginnen diese Fesseln zu sprengen und erreiche hoffentlich damit auch andere Menschen, die von Traumata betroffen sind.

Nele


Instagram: helfende_pfote_amy

Mein Name ist Nele 22 mit Amy Lou.

Ich leide seit vielen Jahren an etlichen psychischen Erkrankungen. Darunter chronische Depression, Borderline, PTBS, verschiedene Angststörung mit Panikstörung, verschiedene dissoziative Störungen (darunter auch dissoziative Krampfanfälle) und noch einiges mehr. In meinem Alltag werde ich von meiner Assistenzhündin Amy Lou begleitet und unterstützt. Für mich ist schon lange kein normales Leben mehr möglich und nach etlichen Klinikaufenthalten von mehreren Wochen und Monaten kam sie in mein Leben. Seit dem berichte ich in meinem Account über meine psychische Erkrankung, mein Leben damit und über die Ausbildung und Arbeit meiner Assistenzhündin Amy Lou.

Schaut gerne mal vorbei! Freue mich auf Euch.

Sue


Facebook: Just me, Sue
E-Mail: sueschreibt@gmail.com

Ich hab über 40Jahre Leben auf dem Buckel.
Mehr als die Hälfte davon verbrachte ich da, wo ich auch rein geboren wurde, in einer kranken Familie und einem krankmachenden Umfeld. Ich wuchs in einer Sekte auf. Die verließ ich dann mit über 20 und hatte somit meine Kindheit und Jugend verpasst. Also war die erste Hälfte meines bisherigen Lebens krank machend, und danach war ich krank. So einfach kann man es auf den Punkt bringen.
Wenn ich von meiner Krankheit rede, verwende ich oft vereinfacht die Worte „Depression“ und „Trauma“, weil das die meisten Leute verstehen.
Dahinter verbirgt sich bei mir eine Mehrzahl an Diagnosen und ein Leben mit Behinderung, weil ich so, wie mein Leben verlaufen ist, und mit dem, was das an Krankheit und Störung an mir verursacht hat, nur eingeschränkt lebensfähig bin. Was Du / Ihr liebe/r Leser*innen vielleicht darüber noch wissen solltet, ist, dass viele Leute häufig denken, „ah, Depression, das hatte ich auch schonmal“, oder „…das kenne ich“. Leider fasst die Depression ein großes Gebiet an Krankheit… und damit will ich nur sagen, dass auch die bei mir nicht mehr weg geht. Wenn einen das näher interessiert: Schimpft sich in meinem Fall „Dhysthymie“ oder auch „Double Depression“.
Ja und mein Trauma, das ist „komplex“. Das bedeutet, dass ich nicht ein einzelnes ganz schreckliches und traumatisierendes Erlebnis hatte, sondern 20 Jahre durgehend so viele schlimme Erlebnisse hatte, dass diese mich traumatisiert, verstört uvm. haben.

Was mir wichtig ist, wenn immer ich die Energie dazu habe: Mich nie unterkriegen lassen
und in die Welt raus zu posaunen: #WirSindViele ! #GemeinsamSindWirStark !
Ansonsten kannst Du einfach meine Artikel lesen, die noch folgen. Ich freue mich über Dein Interesse & Deine Anteilnahme

Liebe Grüße
Sue

LaPatrićia


Instagram: la_patricia17
Facebook: La Patricia
E-Mail: Lapatricia1783@gmail.com

Meine Name ist Patricia und ich übe Leben mit einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung.
Und ich bin Mama – definitiv die herausforderndste Aufgabe meines Lebens.
Wie Gertrud von le Fort einst schrieb:

„Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.“


Das Herzenskind ist 8 Jahre alt, gefühlsstark, überdurchschnittlich intelligent und war Besitzer eines aggressiven Tumors im Knie. Dieser wurde nun entfernt und wir arbeiteten an seiner Genesung, was gerade sehr herausfordernd ist. Denn auch ich arbeite an meiner Genesung… Zu meinen treusten Begleitern gehörte eine Essstörungen und auch der Alkohol war mir viele Jahre ein guter Freund.
Ich verstehe nun immer mehr, dass er all meine Emotionen nur betäubt und nicht getötet hat. Sie sind noch immer da und kommen mich jetzt sehr oft besuchen. Manchmal überfluten sie mich regelrecht, womit ich noch nicht so ganz zurecht komme, aber ich entwickle fleißig Strategien, um dann gut für mich sorgen zu können.
Ganz tief in meiner Seele waren einige Schachteln vergraben. Ich habe vergessen das es sie je gab. Sie sind wieder zum Vorschein gekommen. Meine Körper hat sich plötzlich erinnert… Ich erlebe immer und immer wieder furchtbare Ängste, Bilder, dunkle Emotionen. Und dabei sehne ich mich so sehr nach dem Licht! Ich möchte einfach nur meine Flügel ausbreiten und fliegen, völlig schwerelos und losgelöst von allen Schatten der Vergangenheit!
Heimwärts ~ Richtung Liebe und Leben.

Franzi


Website: https://good4know.de
E-Mail: good4know@mail.de
Instagram: good4know
Facebook: good4know

Hallo alle zusammen!
Ich bin Franzi und betroffen von einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung, einer Angststörung, sowie einer dissoziativen Störung.
Auch Depressionen begleiten mich schon fast mein ganzes Leben. Mal sind sie besser, mal etwas schlechter, so wie auch z.Z. Dennoch habe ich diese Momente, wo die Depression einmal Urlaub hatte, noch im Kopf. Da will ich wieder hin und dieser Gedanke gibt mir auch immer wieder die Kraft und Hoffnung irgendwie weiter zu machen.

Von Martin Luther King gibt es dazu auch ein tolles Zitat, was mir in schweren Zeiten oft extrem hilft:

„Wenn du nicht fliegen kannst, laufe. Wenn du nicht laufen kannst, gehe. Wenn du nicht gehen kannst, krieche. Aber was auch immer du tust: Mach weiter!“

Beiträge unserer Gastautor*innen

Arbeit mit dem inneren Kind

Ein Artikel zur Arbeit mit dem inneren Kind, um mit den inneren Gefühlen in Kontakt zu kommen. All dies wird begleitet durch Zweifel, Berührungsängste, Wut, einem Gefühlschaos und aufkeimender Hoffnung.

#Trau(Ma)ma: kPTBS & Mutter sein

Je mehr ich mich über Bindungs-/Entwicklungstrauma in Form von Büchern und Podcasts informiere, umso mehr reflektiere ich auch mein Sein als Mama.
Ein sehr sehr sensibles Thema, welches mit viel Schmerz, Scham und Schuld verbunden ist.

Der äußere Schein

Manchmal bin ich ja froh, wenn mir nicht jeder auf Anhieb ansieht, was mit mir los ist. Mit psychischen Erkrankungen ist das so eine Sache. Ich habe bereits viele Jahre in der Psychiatrie verbracht, d.h. in Kliniken, Tagesstätten, ambulanten Gruppentherapien etc. Meine bisherige Erfahrung ist, dass es etliche Menschen gibt, die von psychischer Krankheit betroffen sind, denen man auf irgendeine Art und Weise ansieht oder anmerkt, dass sie anders sind.

#GehenFÜRdieDepression

Hallo liebeR LeserIn, ich bin´s – #Sue. Zuerst einmal solltest du über mich wissen… Ach ja, wo fang ich da an? Es wurde einmal ein Kind in eine kranke Familie rein geboren, und im „Schutzraum“ einer Sekte großgezogen. Als es dann erwachsen war, merkte es irgendwann, dass die Welt um es herum nicht echt wahr, so wie Jim Carrey in „Big Brother is watching you“. Es machte sich also auf die Suche nach der Tür raus aus der Glaskugel und fand eine, den Verstand, oder anders ausgedrückt: Befreite sich mittels der eigenen Vernunft.

#Mobbing: Auswirkungen von Gewalt

Der Albtraum fing kurz nach der Umschulung zur weiterführenden Schule an. Ich war gerade mal 10 Jahre alt. Mein Leben war bis dahin schon nicht immer einfach gewesen, da ich durch eine Sprachentwicklungsstörung schon 2 Kindergärten besucht hatte und 2 Grundschulen. Ich war also immer ein wenig die Außenseiterin und trotzdem nie alleine.

Diskrimination & Realitätsüberprüfung

In diesem Beitrag möchte ich auf Diskrimination und Realitätsüberprüfung eingehen, da sie mich in der Therapie derzeit ziemlich beschäftigen, einen wichtigen Teil der Traumatherapie darstellen und ich gerade meine liebe Mühe habe damit.

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