Scham


Beitrag von Nicole
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Foto von Anastasiya Lobanovskaya von Pexels

Vor ein paar Tagen veröffentlichte ich einen offenen Brief zu meinen Lebensumständen mit psychischer Erkrankung während der Corona-Pandemie. Und dann fragte mich ein Mensch, den ich schon länger kenne, ob ich mich wirklich in aller Öffentlichkeit so krass outen und so viel von mir preisgeben möchte… Ja, ob mir das nicht peinlich wäre…

Ich glaube dieser jemand war wirklich besorgt, ich vernahm keinerlei Hohn oder herablassende Tonlage.

Und da war es wieder, das Thema.

Ich denke bereits etwas länger über dieses Thema nach – über Scham.

Ja, ich habe mich in meinem Leben viel und oft geschämt, für alles mögliche und sogar für Dinge, für die sich ein gesunder Mensch nicht schämen würde.

Ich schämte mich für mein gesamtes Sein, mein inneres und äußeres… Das fing an, als ich ganz klein war. Als mir mein Stiefvater ständig zu verstehen gab, dass ich wie der letzte Lump aussehen würde, dass ich nichts richtig machen könne und auch dass er seine Macht und Kraft gegen mich einsetzen würde, wenn ich etwas richtig machen würde. Also schämte ich mich sogar, wenn ich etwas richtig machte, weil ich Angst hatte jemandem könnte das nicht gefallen.

Nun ja, was soll ich sagen, mein zweiter Vorname war Scham.

Immer und überall – in der Familie, in der Schule, später bei der Arbeit, bei Freunden…

Ich war mir in nichts sicher, na ja, ich bin ja auch nicht in einer Familie aufgewachsen, in der ich mich innerlich sicher fühlen konnte. Also war das ständige Schamgefühl unmittelbar verbunden mit dem sich nicht sicher Fühlen. Und da ich mich nie sicher fühlte und schämte, zeigte ich auch niemals wer ich wirklich war: Was ich fühlte, welche Bedürfnisse und Interessen ich hatte – irgendwann fehlte mir der Zugang ganz. Ich verlernte mich zu fühlen. Irgendwann war ich nur noch eine Marionette der Erwartungen um mich herum. Ich hatte all die Gedanken, der in meiner Kindheit gewaltausübenden Menschen, initialisiert und lebte sie nun aus mir heraus.

Wenn ich die Erwartungen erfüllte durch die Ausführung erwarteter Handlungen – fühlte ich mich ganz toll, perfekt, dann schämte ich mich nicht, dann war ich stolz auf mich, weil andere auf mich stolz waren. Sobald jedoch mal etwas von mir selbst aufploppte, ich unbedacht, unkontrolliert wurde – war sie wieder da: die SCHAM.

Ihr seht, es war immer und ist auch heute zum Teil noch ein sehr komplexes Thema: nicht sicher sein (und denunziert werden) – schämen – sich nicht zeigen – innerlich nicht Dasein (dürfen in der Kindheit, was später zu nicht können wird).

Diese Themen und innerlich abgespeicherte Automatismen waren in den letzten beiden Jahren immer wieder Themen in meiner Traumatherapie.

Und nun bin ich hier – 2021 – und erzähle durch den offenen Brief frei in die Welt hinaus, was ich fühle und was für Probleme ich habe. Ja, es ist seltsam und ich möchte dieser Entwicklung mal nachgehen und eine kleine Entdeckungstour machen…

Wenn wir über Scham sprechen, was meinen wir damit eigentlich genau?

Ich werde hier nur auf einen kleinen Teil möglicher Definitionen eingehen, also verzeih, wenn ich Deine Perspektive gerade nicht mit einbeziehe… 🙂

Erstmal ist Scham ein Gefühl (Resultate der Interpretation von Situationen, steuerbar) und eine Emotion (unmittelbare Reaktion des Nervensystems auf Reize, nicht steuerbar)!

Der Duden sagt, Scham wird empfunden „durch das Bewusstsein, (besonders in moralischer Hinsicht) versagt zu haben, durch das Gefühl, sich eine Blöße gegeben zu haben, ausgelöste quälende Empfindung“. (Duden)

Ja, das mit der Quälerei kann ich bestätigen, wirklich unschön.

O. K., weiter im Text… Das Dorsch Lexikon der Psychologie sagt:
„Scham [engl. shame], [EM], ist eine neg. Emotion, die entsteht, wenn man das Gefühl hat, best. Werten, Normen, Regeln oder Ansprüchen nicht gerecht geworden zu sein. Sie geht mit physiol. Reaktionen wie Erröten und mit charakteristischen Verhaltensweisen einher, die dem Wunsch entspringen könnten, sich unsichtbar zu machen. Wenn man sich schämt, schlägt man die Augen nieder, senkt den Kopf oder bedeckt das Gesicht mit den Händen. Man möchte sprichwörtlich im Boden versinken.“ (Dorsch Lexikon der Psychologie)

Dem kann ich folgen und bestätigen, dass der Wunsch unsichtbar zu sein und im Boden zu versinken viele Jahre meine treuesten Wegbegleiter waren. Allerdings habe ich im letzten Jahr von einer Leserin einen sehr guten Einwand zur Beurteilung von Gefühlen bzw. Emotionen erhalten. Sie schrieb mir, dass Gefühle bzw. Emotionen eigentlich nicht negativ sind, da sie immer auf etwas in uns verweisen, uns auf etwas hinweisen wollen, also dass wir uns da in uns um etwas kümmern sollten. Und da viel mir eine meiner früheren Arbeiten ein, in der ich mal darüber schrieb, dass Gefühle und Emotionen unmittelbar mit Bedürfnissen und Interessen zusammen hängen. Je nachdem wie es um diese bestellt ist, werden unsere Gefühle und Emotionen skaliert.

Nun komme ich ja auch aus dem Bereich der Soziologie und würde gerne noch sehen wie Scham aus dieser Perspektive betrachtet wird. Die soziologischen Bedeutungen von Scham können wie folgt aussehen:

„Aus einer umfassenden Schutzfunktion heraus versucht auch der Philosoph Matthias Schloßberger die Scham zu erklären. Scham verbirgt, deckt und umhüllt den Menschen und erfüllt somit Funktionen des „Selbstschutzes des Individuums“; sie sichert die Integrität der Person und bewahrt ihre Selbstachtung.“ (Lietzmann nach Duerr, S. 34)

Lietzmann schreibt weiterhin, dass sich der Mensch aufgrund körperlicher, psychischer oder sozialer Aspekte schämen kann. (vgl. Lietzmann, S. 121) Und geht später auf die unterschiedliche Schamempfänglichkeit ein, die sich aus einer ganz individuellen Scham-Geschichte, die jede Person hat, entwickelt. Die bereits durchlebte Scham kann sich hierbei verstetigen in einer Art „Schamhaltungen“, die sich dann auf das gegenwärtige und zukünftige Erleben auswirken. (vgl. Lietzmann, S. 123)

Und „Das Lexikon zur Soziologie erklärt Scham als Bewusstsein „die Erwartungen anderer Personen, richtige soziale Normen und Werte usw. in einer Weise verletzt zu haben, daß Mißbilligung [sic!] und der Verlust von Ansehen und Wertschätzung von seiten der für das Individuum bedeutsamen Bezugsgruppen und -personen zu erwarten sind“. Dieses Bewusstsein mache Angst, so die Definition von Scham (…)“. (Kultur Wissen)

Und was gibt es zum Thema Scham und Trauma?

Spektrum der Wissenschaft ging 2019 auf dieses Thema ein. Der Artikel beschäftigt sich mit Geheimnissen, mit Dingen, die wir vor anderen verbergen wollen und die besonders viel Scham und Schweigen mit sich bringen: „Nicht das Verheimlichen, sondern mit dem Geheimnis zu leben und ständig daran zu denken, lastet auf der Seele. Es vermittelt das Gefühl, nicht authentisch zu sein, macht müde und einsam.“ (Spektrum) Studien haben weiterhin ergeben, dass sich die stärksten Formen von Scham u. a. bei psychischen Erkrankungen und Traumata zeigen. (vgl. Spektrum)

Hier möchte ich unbedingt einen Auszug aus dem Artikel anführen, der für uns besonders interessant ist:

„Noch immer gelten Süchte und ganz allgemein psychische Störungen als persönliche Schwäche. Viele Betroffene übernehmen diese Sichtweise, fühlen sich deshalb minderwertig, schämen sich und verheimlichen ihre Probleme. Scham kann wiederum in einen Teufelskreis münden, zum Beispiel als Folge und Ursache von Sucht und Depressionen. Ebenso bei […] Borderline-Persönlichkeitsstörung: Sie neigen laut einer Studie der Universität Freiburg zu besonders ausgeprägter Scham. Das quälende Gefühl löst typische Verhaltensweisen aus, wie Wutanfälle, Selbstverletzungen und Drogenkonsum, die zwar kurzfristig die Scham mindern, sie langfristig aber aufrechterhalten.

Hinter vielen dieser psychischen Erkrankungen stecken frühe Traumata. Obwohl es widersinnig erscheint, leiden ausgerechnet Traumaopfer oft unter Scham- und Schuldgefühlen. Der australische Psychiater Paul Valent schreibt, dass sich selbst die Opfer des Holocausts schuldig fühlten: Sie meinten, sie hätten ihre Schicksalsgenossen retten oder an deren Stelle sterben sollen.

Je mehr Gewalt Menschen erlebt haben, desto stärker leiden sie unter Schuld- und Schamgefühlen sowie Ängsten und Depressionen. Besonders schambesetzt sind Gewalterfahrungen in der Kindheit, Gewalt durch nahe Angehörige sowie sexuelle Gewalt. Das zeigte sich unter anderem in Telefoninterviews in Norwegen, in denen mehr als 4500 Erwachsene nach etwaigen traumatischen Erlebnissen befragt wurden. Bei Naturkatastrophen ist es nicht anders. Nachdem in Italien 2009 die Erde bebte und mehr als 300 Menschen starben, berichtete unter knapp 900 befragten Überlebenden rund jeder zweite über Scham- oder Schuldgefühle.

Traumafolgen wie die Posttraumatische Belastungsstörung hängen vor allem mit Schamgefühlen eng zusammen. Schuldgefühle tragen zwar zur Schwere der Traumatisierung bei, doch nur dann, wenn sie auch mit Scham verbunden sind. Eine gute Traumatherapie sollte deshalb unbedingt Schamgefühle ansprechen.“(Spektrum)

Puh, lassen wir das alles mal sacken…

Scham kann also in sozialen Interaktionen entstehen, wenn wir denken oder gezeigt bekommen, dass wir nicht richtig gehandelt haben. Dies kann dann eine „Korrektur“ von vorhanden Denk- und Verhaltensweisen einleiten. Diese Emotion soll uns u.a. also dabei helfen in sozialen Gemeinschaften gut zurechtzukommen. Sie soll dafür sorgen, dass wir unsere Denk- und Verhaltensweisen an gemeinsame Interessen und Lebensweisen angleichen. Nun gut, so vom Grundsatz hat sich die Natur das natürlich ganz clever einfallen lassen. Zusammen sind wir stark und so.

Was wir hier im Bereich Trauma / komplexe PTBS und Traumafolgestörungen jedoch betrachten, ist das Vorhandensein von Scham aufgrund einer gewalt- und diskriminierungsvollen Kindheit. Die sozialen Gemeinschaften, in denen wir meist groß geworden sind, haben aufgrund eines dysfunktionalen Gemeinschaftschaftscharakters pathogene, also krankhafte Ausprägungen von Scham und Schamhaltungen in uns entstehen lassen. So wurde uns z. B. beigebracht, dass wir mit unseren natürlichen kindlichen Äußerungen, mit unseren Bedürfnissen, Emotionen und Gefühlen nicht „richtig“ sind. Oder dass wir unsere wahrgenommenen körperlichen Grenzen nach den Aussagen anderer als „falsch“ einzustufen und dazugehörige Gefühle zu unterdrücken haben. Oder aber ganz einfach, dass wir als Gesamterscheinung falsch sind.

Und so erlernen wir im Angesicht des mit uns getragenen Trauma, dass wir uns für unsere physischen und psychischen Erscheinungen schämen müssen, weil sozial nicht anerkannt und abgelehnt. Dann werden wir erwachsen und tragen diesen Schamhabitus weiter in uns – auch wenn die Erwachsenen, die diesen einst auslösten, schon lange nicht mehr bei uns sind.

Und da stehen wir mit unserer Scham. Genau hier.

Und was tun wir jetzt damit?

Was Du damit tust, weiß ich nicht.

Aber ich weiß, was ich getan habe.

Ich betrachtete sie Jahr um Jahr.
Betrachtete mich und andere, warum Scham, wieso Scham, weshalb Scham…

Ich machte eine halbjährige stationäre Therapie, zwei teilstationäre Therapien, eine einjährige Verhaltenstherapie, eine zweijährige tiefenpsychologische Therapie und eine zweijährige Traumatherapie, las viel, studierte diese Themen und alles rund um menschliche und soziale Denk- und Verhaltensweisen. Ich wollte also erstmal VERSTEHEN.

Aber das allein reichte nicht aus. Die Scham blieb bestehen und auch alle anderen körperlichen Symptome, wie z.B. starke Erschöpfung, Depersonalisations-, Derealisationsgefühle, Hyperaktivität und viele andere, die ich bereits in den anderen Artikeln rund um Ursachen und Folgen der kPTBS beschrieben habe (siehe hier).

Aber dann in der Traumatherapie konnte ich immer mehr Verbindung zu mir aufbauen, konnte mich wirklich spüren und lernen, dass ich in Ordnung bin, dass ich da sein darf – nicht nur kognitiv, sondern vor allem auch körperlich. Ich durchlebte viele der abgespeicherten Emotionen und Gefühle noch einmal, beschäftigte mich mit ihrem Dasein.

Ich habe diese fiesen kleinen Bots beim Schopfe gepackt und an die Oberfläche gezerrt – und es sind bestimmt noch jede Menge irgendwo versteckt.

Und nun stehe ich hier in dieser Zeit, an diesem Ort und kann nicht mehr leugnen wer ich bin.

Ich kann und möchte mich nicht mehr verstecken.

Durch die letzten Jahre musste ich erkennen, dass ich vor allem deshalb immer so erschöpft und müde war, weil ich mit aller Macht versuchte mich zu kontrollieren, Emotionen und vor allem körperliche Reaktionen zu unterdrücken und Situationen vollumfänglich wahrzunehmen. Ich habe hier früher schonmal davon geschrieben, dass ich in meiner Jugend aufgrund der starken emotionalen Gewalt psychosomatische Symptome entwickelte, d. h. irgendwas an mir zuckte eigentlich immer. Heute weiß ich, dass es sich um eine vegetative Dystonie als Stressfolge handelte. Ich wurde jedoch in der Familie ständig ermahnt und sogar bestraft, wenn ich meine Zuckungen nicht unterdrückte, um wie ein ganz normales Kind auszusehen. Und so wurde meine Scham und meine Selbstkontrolle immer größer.

Und nun kommt das Komische: Seitdem ich meine psychischen und physischen Symptome nicht mehr verstecke und unterdrücke, geht es mir besser. Ja, nun sieht alle Welt, dass ich wirklich etwas habe, dass ich eine Erkrankung habe. Vorher hat mir das ja fast niemand geglaubt.
Also zucke ich so vor mich hin in stressbeladenen Situationen, reagiere auf meine ganz persönlich schräge Art und rede hier und eigentlich überall offen über Symptome, Lebensumstände und psychische Behinderung – und siehe da, nichts passiert. Ich falle nicht tot um und der Boden vor mir tut sich nicht auf und verschluckt mich. Ja O. K., die Reaktionen von anderen Menschen sind schon noch gewöhnungsbedürftig, aber um so mehr Erfahrungen ich damit mache, um so ruhiger und gelassener werde ich damit. Und ganz nebenbei ändert sich mein Schamempfinden, meine Selbstwahrnehmung und mein Selbstbewusstsein steigt.

Neben diesen super geilen Vorteilen des sich Zeigens, erlebte ich noch eine andere Randerscheinung, die mir sehr gefällt: Ich lerne eigentlich nur noch Menschen kennen, die mich so nehmen wie ich bin, die mich so mögen wie ich bin und ich muss nichts mehr verstecken. Außerdem haben sich all die Menschen aus meinem Leben verabschiedet, die ableistisch sind – also eine behindertenfeindliche Haltung (manchmal auch unbewusst manifestiert) in sich tragen.

Und hier möchte ich mal all den Menschen danken, die Teil meines Lebens sind und mich genau so nehmen wie ich bin: Danke an Katja, Silvia, Alex, Frank, Tina und Maike, Flori, meine Birgit und mein Abenteuer-Kind.

Durch meine Arbeit hier für dieses Projekt und den Verein EX-IN habe ich viele Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen kennengelernt. Ich erfahre mehr und mehr, wie stark psychisch Kranke in unserer Gesellschaft unterdrückt und stigmatisiert werden.
Und das ist für mich ein Wunder – bei der explodierenden Anzahl an psychischen Erkrankungen!

Ich verstecke mich also nicht mehr – das ist zum einen reiner Egoismus, denn ich möchte gesünder leben und das kann ich nicht, wenn ich alles unterdrücke, um gesellschaftskonform zu erscheinen. Zum anderen möchte ich, dass die Gesellschaft sich verändert. Dass Gewalt und Diskriminierung entnormalisiert werden, dass wir alle uns nicht weiter als Maschinen, sondern als Menschen mit Grenzen wahrnehmen, dass wir uns von Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber*innen und allem was dazu gehört nicht mehr sagen lassen, wie perfekt wir zu sein haben. Dass jeder Mensch seine Gefühle, Bedürfnisse und Interessen wahrnehmen und sozial sowie menschenwürdig ausgerichtet ausleben darf.

Ich wünsche mir, dass wir uns nicht mehr schämen müssen für unser Dasein.

Und das kann sich nur entwickeln, wenn wir zusammen die Realität, die uns umgibt, verändern indem wir uns zeigen – vllt. mit Scham und viel Mut oder irgendwann ganz ohne Scham.

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