Aktion: Solidarisch durch die Corona-Zeit

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Aktion:
Solidarisch durch die Corona-Zeit

* öffentlichen Vorurteilen vorbeugen und entgegentreten
* Sensibilisierung und Aufklärung zu den Lebensbedingungen von Menschen mit psychischen Einschränkungen, Erkrankungen und Behinderungen

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Nach den Erlebnissen der letzten Monate in Verbindung mit meiner Maskenbefreiung aufgrund einer psychischen Erkrankung und obwohl ich dennoch immer ein Tuch vor Mund und Nase halte, den Reaktionen auf die, diese Erlebnisse thematisierenden Artikel, und nach den erhaltenen E-Mails von ebenfalls Betroffenen, möchte ich eine Aktion starten, die vllt. dazu beiträgt, dass Menschen im Alltag sensibler mit Betroffenen umgehen.  

Dafür habe ich, mit der Hilfe von anderen Betroffenen, einen Brief verfasst, der an etwaige Bürger*innen, Unternehmen, Institutionen usw. verteilt werden kann. Dies könnte per Social-Media, E-Mail oder Briefkasten geschehen. Außerdem findet Ihr am Ende dieses Artikels eine nicht vollständige Auflistung von möglichen Maßnahmen zur Sensibilisierung und Aufklärung für Behörden und Vereine, die noch andere Möglichkeiten haben, um gegen Diskriminierung vorzugehen.

Ziel des Briefes:
Sensibilisierung und Aufklärung über das Thema psychische Einschränkungen und Behinderungen im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen, wie z.B. das Tragen einer eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzmaske.

Adressat*innen:
Alle möglichen wirtschaftlichen Unternehmen; Institutionen, wie z.B. Jobcenter, Polizei; medizinische Zentren; Arztpraxen; Nachbarn (…)

Bei Fragen schreibt mir bitte über die folgende E-Mail-Adresse:
nicole_von_traumaleben@gmx.de


Sehr geehrte Mitbürger*in,

die Corona-Pandemie bzw. Covid-19-Pandemie hat die Welt fest im Griff.

Das Hauptaugenmerk aller politischen Bemühungen liegt in der Eindämmung der Pandemie, dies soll Menschenleben retten und ist daher vollends zu begrüßen. Viele Maßnahmen wurden seit März 2020 erlassen. Neben Hygiene- und Abstandsregeln, Einschränkungen für wirtschaftliche Unternehmen sowie für die Kunst- und Kulturszene erlebten wir eine noch nie dagewesene mediale und digitale Aufklärung zu Präventionsmaßnahmen. Leider wurde es versäumt, seit Beginn der Pandemie, neben der Aufklärung zur allgemeinen Masken- und Abstandspflicht eine ausreichende, flächendeckende Aufklärung über Ausnahmeregelungen mit öffentlichkeitswirksamer Außendarstellung zu leisten. Dies betrifft Personenkreise, die durch die Hygieneregelungen unter schwerwiegenden Auswirkungen auf das persönliche Leben leiden. Diese Personengruppen dürfen in solchen schwierigen Zeiten nicht übersehen werden. Ihnen steht als Bürger*innen, aufbauend auf dem Grundgesetz, dem  Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und weiteren Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland eine Teilhabe am öffentlichen Leben zu. Dies ist lebenswichtig und daher lebensnotwendig. Entscheidungen der Regierung haben bzgl. ihrer verabschiedeten Maßnahmenkataloge eine diesbezügliche Fürsorgepflicht, die eine Ausgrenzung und damit Diskriminierung von Menschen verhindern sollte.

Viele Erfahrungsberichte der letzten Monate zeugen jedoch von einem Versäumnis einer diesbezüglichen umfassenden Aufklärungspflicht. Dies führt neben den rechtlichen und institutionellen Regelungen zu einer öffentlichen Meinungsbildung in Deutschland, die kaum Ausnahmeregelungen kennt und toleriert. Natürlich ist die Angst der Menschen vor einer Corona-Infektion begründet! Diese darf jedoch nicht zu Gewalt und Diskriminierung führen. Dennoch haben diese zugenommen, vor allem gegenüber Menschen, die aufgrund einer (nicht sichtbaren) Behinderung keinen eng anliegenden Mund- und Nasenschutz oder nur Behelfsmasken (z.B. Taschentuch o.ä.) nutzen können. In diesem Sinne kommt es immer öfter zu sozialen Sanktionen durch Mitbürger*innen und z.B. in Arztpraxen oder wirtschaftlichen Unternehmen. Dazu gehören verbale und körperlichen Übergriffe sowie Ausgrenzung und Isolation von Menschen mit Behinderungen.

Behinderungen sind nicht immer sichtbar, sowohl physische als auch psychische Behinderungen. Nach der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) sind rund 17,8 Millionen Menschen jedes Jahr von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das entspricht über 21 % der deutschen Gesamtbevölkerung. Psychische Erkrankungen und Behinderungen sind keine unwesentliche Randerscheinung.

Quelle: https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/f80fb3f112b4eda48f6c5f3c68d23632a03ba599/DGPPN_Dossier%20web.pdf

Infolge einiger psychischer Erkrankungen und Behinderungen kommt es mit dem Anlegen eines eng am Kopf anliegenden Mund- und Nasenschutzes oder ähnlichem zu z.B. Atemnot, Schwindelgefühlen, Herzrasen, Hyperventilation, Übelkeit, Erbrechen, Depersonalisations- oder Derealisationsgefühlen oder Ohnmacht.

Menschen mit psychischen Behinderungen und diesen Symptomen erhalten eine ärztliche Befreiung von der Maskenpflicht. Dennoch werden die ärztlichen Atteste zum Teil nicht ernst genommen, als gefälschte Dokumente dargestellt oder es wird gar nicht danach gefragt und Betroffene werden zeitgleich vorverurteilt.

Diese Art der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen (Ableismus) gehört mittlerweile leider zum Alltag in Deutschland. Die Auswirkungen sind schwerwiegend. Das Gefühl der Ausgrenzung und Isolation hat starke Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden von Menschen mit psychischen Einschränkungen und Erkrankungen. Wenn ein Leben mit den allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln gerade noch zu bewerkstelligen war, ist die soziale Kälte ein Faktor, der vielen Betroffenen den Boden unter den Füßen wegzieht. Ob es sich dabei um tägliche, unfreundliche Ermahnungen, öffentliche Anfeindungen in Bussen, Geschäften usw. durch Mitbürger*innen oder den verweigerten Zutritt zu Einkaufsläden, Optikern, Arztpraxen usw. handelt. Dies geht bereits so weit, dass Betroffene laut beschimpft, geschubst, bespuckt oder anders gedemütigt werden. Betroffene, die keine Schutzmaske tragen oder ausschließlich Tücher vor Mund und Nase halten können, werden so seit Monaten täglich durch Mitmenschen sozial sanktioniert. Zu den grundlegenden Einschränkungen können sich dadurch neue psychische Beeinträchtigungen ausbilden, z.B. eine grundlegende Angst vor Menschen oder die Angst das Haus zu verlassen. Außerdem ist es möglich, dass sich Depressionen ausbilden oder verstärken, die durch Suizidgedanken oder –handlungen (Selbstmordgedanken oder -handlungen) zu einer lebensgefährlichen Erkrankung führen können.

Zu den schwerwiegenden Problemen, die sich aus den Folgen der Corona-Pandemie und den Hygienemaßnahmen für Betroffene ergeben, haben sich bereits der Deutsche Behindertenrat, Aktion Mensch und weitere Vereine geäußert. Dennoch erfolgte bisher keine ausreichende Sensibilisierung- und Aufklärungsarbeit für Mitarbeiter*innen von Unternehmen, Institutionen sowie Bürger*innen.

Daher möchten wir uns, auch in diesen, für alle schwierigen Zeiten, stark machen für ein solidarisches Miteinander: Es gibt viele Möglichkeiten des respektvollen Umgangs. Abwertende Blicke, lautes abfälliges Gerede, Ansprachen, wie z.B.: „Setz gefälligst eine Maske auf!“ oder Anfeindungen sind damit nicht gemeint. Wenn Ihnen / Dir Menschen ohne Maske oder nur mit einem Tuch o.ä. begegnen und Sie / Du das drängende Bedürfnis haben / hast diese Person darauf anzusprechen, haben Sie / hast Du z.B. die Möglichkeit eine freundlich formulierte Frage an diese zu wenden, wie z.B.: „Darf ich fragen, warum Sie keine Maske tragen?“ Freundliche Umgangsweisen können bereits dabei helfen psychische Einschränkungen und Erkrankungen zu stabilisieren. Auch die Beachtung eines erweiterten Sicherheitsabstandes kann hier helfen. Bitte sprechen Sie / sprich darüber mit Ihren / Deinen Mitarbeiter*innen, Kollegen, Vorgesetzen, Kunden, Klienten, Familienmitglieder*innen, Freunden, Nachbarn usw. über die Inhalte dieses Briefes. Wenn es Ihnen / Dir möglich ist, verteilen Sie / verteile den Brief – digital oder in ausgedruckter Form.

Auf dass wir alle Schutz- und Präventionsmaßnahmen unterstützen mögen für eine Viruseindämmung und das Weiterbestehen einer sozialen, toleranten und vielfältigen Gesellschaft.

Wir wünschen Ihnen / Dir viel Gesundheit und alles Gute!

Verfasst von Betroffenen psychischer Beeinträchtigungen, Erkrankungen  und Behinderungen


Außerdem ist es möglich einen kleinen Maßnahmenkatalog zu erstellen, der an Behörden usw. gesendet werden kann. Das wären z.B. Antidiskriminierungsstelle des Bundes – BMFSFJ, Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd), Antidiskriminierungsstellen der jeweiligen Städte und Länder, Behindertenräte und –beiräte, Behindertenbeauftrage usw.

Folgende Aufzählung von Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung solidarischer Umgangsweisen während der Corona-Zeit sind in dem Anschreiben für Unternehmen, Vereine und Institutionen bereits enthalten:

Mögliche höfliche Ansprachen:

  • „Darf ich fragen, warum Sie keine Maske tragen?“
  • „Ist es Ihnen trotz ärztlicher Befreiung möglich ein Tuch vor Mund und Nase zu halten?“
  • „Bitte versuchen Sie einen größeren Mindestabstand zu halten.“
  • „Kann ich Ihnen Ihre Ware vllt. an die Tür bringen?“
  • „Darf ich Sie darum bitten den Eingang XY zu benutzen / sich in den Raum XY zu setzen?“
  • „Ist es Ihnen möglich zum Zeitpunkt XY nochmal wieder zu kommen?“
  • Bei Menschen, die keine ärztliche Befreiung bzw. keinen medizinischen Grund haben:
    „Ich verstehe, dass Sie keine Maske tragen möchten, dennoch sind wir als Institution / Unternehmen an die Regelungen des Ordnungsamtes / (…) gebunden. Daher möchte ich Sie bitten zu gehen. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit Ihre Waren online zu erwerben. / Wir haben auch einen Online-Shop und würden uns freuen, Ihnen die Waren zu liefern.“
  • (…)

Verteilung und Aushang von Informationsmaterial:

  • Bitte sprechen Sie mit Ihren Mitarbeiter*innen, Kollegen, Vorgesetzen, Kunden, Klienten, Familienmitglieder*innen, Freunden, Nachbarn usw. über die Inhalte dieses Briefes.
  • Wenn es Ihnen möglich ist, verteilen Sie den im Anhang befindlichen Brief bzw. Flyer in Ihrer Institution / Ihrem Unternehmen / Ihrer Familie usw. – digital oder in ausgedruckter Form.
  • Sie haben die Möglichkeit den Aushang (siehe Aktionsseite) in ihren Räumlichkeiten anzubringen oder das Plakat / Icon (siehe Aktionsseite) auf ihrer Website einzubinden.

Entwicklung individueller Lösungen:

  • Das Aushängen von Informationsblättern zu Ausnahmeregelungen, solidarischem Miteinander (z.B. Pflege eines netten Umgangstons) und Hinweisen zu nicht sichtbaren Behinderungen, durch die das Tragen einer eng anliegenden Maske nicht möglich ist oder nur das Tragen einer Behelfsmaske (z.B. vor Mund und Nase gehaltenes Tuch) kann helfen.
  • Auch durch Verweise auf z.B. eine telefonische Voranmeldung für Betroffene können Sonderregelungen getroffen werden, z.B. das Betreten der Räumlichkeiten in einem bestimmten Zeitrahmen in der Woche, die Nutzung eines anderen Eingangs, eines anderen Raumes usw.

Stärkere Hervorhebung in den Medien:
Dies kann durch Werbung in den Medien, auf Plakaten, in Zeitschiften, auf Webseiten usw. umgesetzt werden. Themen können hier z.B. sein:

  • „Solidarisches Miteinander – auch in schweren Zeiten“
  • „Man sieht Dir deine Behinderung gar nicht an.“
  • Informationen zur Hilfetelefon usw. bei Depressionen, Kindeswohlgefährdung usw.

(…)


Bitte schreibt mir Eure Ideen, was Ihr noch als wichtig, ergänzungswürdig oder veränderungswürdig einschätzt!

Danke

ONLINE-PETITION

Hier gelangt Ihr zur Petition,
in der Ihr durch eure „Unterschrift“ ein Statement setzen und euch aktiv für ein
solidarischeres Miteinander
einsetzen könnt.

Download der Broschüre / des Flyers
„Solidarisch durch die Corona-Zeit“

Hier könnt Ihr den Flyer direkt herunterladen zum Verschicken, Ausdrucken und Verteilen.

Download des Briefes „Solidarisch durch die Corona-Zeit“

Hier könnt Ihr den Brief direkt herunterladen zum Verschicken, Ausdrucken und Verteilen.

Weitere Download-Dateien auf der „Mitmach-Seite“.

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. connyx sagt:

    Ich muss gestehen.. ich Frage mich gerade, ob es so eine Sonderregelung auch in Österreich gibt…

    Gefällt 1 Person

    1. nicole_von_traumaleben sagt:

      Ich kenne mich leider auch nicht damit aus, wie das in Österreich geregelt ist. Aber auch dort wird es doch bestimmt Regelungen für Menschen mit Behinderungen geben, oder?

      Liken

  2. lachmitmaren sagt:

    Toll, dass du aktiv werden willst! Aus meiner Sicht ist das Problem, dass sich durch eine m.E. unglückliche aber schon seit einigen Monaten laufende mediale Kampagne in den meisten Köpfen festgesetzt hat: „Wer Maske trägt, kann das Virus nicht übertragen.“ Da trotz der immer weiter verschärften Maskenpflichten, immer mehr Ansteckungen zu verzeichnen sind, wird dann automatisch angenommen, dass man als „Maskenträger“ das Virus nur „von jemandem bekommen haben“ kann, der oder die keine Maske trägt, oder diese unter der Nase trägt. Menschen neigen leider dazu, „Schuldige“ zu suchen. Und indem diesem Stück Stoff ein (leider so nicht vorhandener) umfassender Schutz zugeschrieben wird, scheint es einfach zu sein mit der „Schuldfrage“. Einfache Antworten und Lösungen sind eben auch immer gefragt … und Schuldige, die man bekämpfen kann, eine von vielen gerne gewählte Lösung, um eigenen Stress und Unsicherheit nach außen abladen zu können. Dass da dann genau die Schwächsten Opfer werden, nämlich die, die krank oder behindert sind, scheint vielen leider egal, weil Differenzierungen die Dinge immer kompliziert machen. Insofern wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass in den Medien deutlich gemacht wird, dass Masken eben keinen umfassenden Schutz bieten (schon gar nicht über längere Zeit getragene Stoffmasken), sondern dass das Wichtigste ist, einen gewissen Abstand zu halten. Am Anfang dieser Maskendiskussion hieß es von vielen Fachleuten, dass sie davon abraten, weil die Gefahr bestehe, dass die Menschen sich dann „zu sicher“ fühlten, weil sie ja eine Maske tragen. Je mehr diese Masken propagiert wurden, desto mehr ist genau das eingetreten, aber es wird nicht mehr thematisiert. Stattdessen ist die Maske zum Unterscheidungsmerkmal für „gut“ und „böse“ geworden. So lange das in der öffentlichen Wahrnehmung so bleibt, hat man als Schwerbehinderte (wie ich es auch bin) vermutlich wenig Chancen. Liebe Grüße und viel Erfolg bei deiner Aktion!

    Gefällt 1 Person

    1. nicole_von_traumaleben sagt:

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar!

      Aus deinen Anmerkungen lese ich folgendes heraus, dass auch Teil des Briefes werden könnte:

      – Menschen suchen nach einfachen Antworten, nach einfachen Lösungen, und gerade in schweren Zeiten, wie z.B. der Corona-Pandemie bevorzugen Menschen klare Leitlinien, wie z.B. Maske tragen heißt keine Ansteckung und keine Maske tragen heißt, dass die Menschen sich bei dieser Person anstecken. Die Suche nach „Schuldigen“ und die vereinfachte Darstellung des komplexen Themas führt zu einer Art Tunnelblick, bei dem alle Menschen, die keine Maske tragen (können) oder nur Behelfsmasken, zu verantwortungslosen und abstrafungswürdigen Menschen degradiert werden. Das Tragen oder Nichttragen von Masken wird in der Öffentlichkeit symbolisch gesehen mehr und mehr zu einem Unterscheidungsmerkmal für „gut“ und „böse“.

      Eine differenzierte Betrachtung dieser Sachlage eröffnet jedoch den Umstand, dass gerade die Menschen mit Krankheiten und Behinderungen, die die Mehrheit mit diesen Verhaltensweisen schützen wollen, letztendlich auch Opfer von Anfeindungen werden. Denn zu den Risikogruppen gehören z.B. auch Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen, die z.B. aufgrund einsetzender Atemnot keine Maske tragen können. Auch diese Menschen müssen zum Teil selber einkaufen gehen, Ärzte besuchen usw.
      Das heißt, selbst Risikogruppen, die eigentlich geschützt werden sollen durch das harte Durchgreifen sind Anfeindungen usw. ausgesetzt.

      – Hervorhebung der Abstandsregel, gerade für Menschen, die keine eng anliegende Maske tragen können

      Noch eine Überlegung von mir:

      Ich befürchte, dass wenn wir in dem Brief irgendwas schreiben von wegen „Masken beiten keinen umfassenden Schutz“, was vielen Menschen ja bereits bekannt ist, werden wir leicht in die Ecke von Maskenverweigerer*innen (ohne medizinische Nitwendigkeit) geschoben und verlieren an Glaubwürdigkeit. Nicht, dass ich irgendeinem Menschen die Glaubwürdigkeit absprechen möchte – leider hat das Thema Coronaleugner*innen und Maskenverweigerer*innen inder Öffentlichkeit einen so großen Schaden genommen, dass niemand unseren Brief lesen wird, wenn wir damit auch nur in Verbindung gebracht werden.

      LG Nicole

      Gefällt 1 Person

  3. lachmitmaren sagt:

    Ja, ich finde. das hast du gut formuliert! Danke!!! LG Maren

    Gefällt 1 Person

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